Regina Weiss

lebt und arbeitet in Berlin

2007-2009
Berufsbegleitender Masterstudiengang Raumstrategien – forschende Kunst im öffentlichen Kontext an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

2003-2005
Postgraduierten-Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden; Meisterschülerin bei Prof. Martin Honert

1997-2003
Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und am Royal Institute of Art Stockholm; Diplom im Bereich Bildhauerei, Dreidimensionales Gestalten


Stipendien/Auszeichnungen/Förderung

2016
Bezirkskulturfonds Berlin, Projektförderung für die Publikation Regina Weiss – Zur Gegenwart einer vergangenen Erinnerungskultur

2015
Shortlist – Hans-und-Lea-Grundig-Preis 2015

2013
Ausstellungsförderung Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden sowie Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank für die ortsspezifische Installation Simulacrum City, Ausstellungsraum bautzner69

2012
Projektförderung der Hermann Ditze-Stiftung für Pavillon Visionnaire/Les Casses des Voix, Biennale Regard Bénin

2008
Aufnahme in die Sammlung der Dresdner Bank – Commerzbank

2007
Stipendium der Sächsischen Kulturstiftung

2004/05
dynamo-eintracht, einjähriges Arbeits- und Aufenthaltsstipendium in Frankfurt a.M. der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank

2003-05
HWP – Bundesstipendium für Frauen in Forschung und Lehre


Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

2017
Wenn es dunkel wird, faltet sich alles zurück, Pavillon am Milchhof, Berlin
Zur Gegenwart einer vergangenen Erinnerungskultur, Ausstellung und Präsentation der gleichnamigen Publikation, Ausstellungsraum bautzner69, Dresden und Kommunale Galerie/Projektraum alte Feuerwache, Berlin

2016
Den Opfern eine Stimme geben – Zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex, Präsentation von Werken, ausgezeichnet mit besonderer Anerkennung des Hans und Lea-Grundig-Preis 2015, riesa efau Kultur Forum Dresden, Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen und Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dresden
Konkurrenz – Worte die wir satt haben, Vollgutlager/Alte Kindl Brauerei, Berlin

2015
Sprachlose Gegenstände stoßen uns an – Nachdenken über Theodoros Boulgarides, Griechisches Haus, München (Einzelausstellung)

2014
Lieber Anton, lieber Ernst – Zur Gegenwart von Denkmälern der DDR, Kommunale Galerie/Projektraum alte Feuerwache, Berlin
angeordnet, Kommunale Galerie Tempelhof, Berlin (Kat.)
Urban mining, Quelle-Gebäude, Nürnberg (Kat.)
Sprachlose Gegenstände stoßen uns an – Nachdenken über Theodoros Boulgarides, Westendstudios, München

2013
Simulacrum City – Ortsspezifische Installation, Ausstellungsraum bautzner69, Dresden (Einzelausstellung)

2012
Biennale Regard Bénin 2012, Cotonou, Porto-Novo (BJ)
The presence of the past in the future, STEDEFREUND, Berlin
Bis hierher und wie weiter?, Galerie M, Berlin
lange_weile. Annäherung an eine Ungeliebte, FORUM Factory, Berlin

2011
Projektstipendium KunstKommunikation 12, DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Luxus, Kultur- und Kunstfestival 48h Neukölln, Berlin
Semper Verde, Frauenmuseum Bonn

2010
Lokalisation/Nische/Raum, Speicher U75, Düsseldorf
The Atlas of Gifted Ideas, Henry Art Gallery, Seattle (US)
Monumentale Strukturen, Kunstverein SUSI, Köln, (Einzelausstellung)

2009
Der dritte Raum, John Schehrstraße, Berlin, (Einzelausstellung)
Videospace, >>raum für kultur<<, Frankfurt a.M., (Einzelausstellung)

2008
Move, Kunsthalle Koidl, Berlin
Capturing Münnerstadt, Henneberg Museum, Münnerstadt
Localize, Filmmuseum Potsdam, Potsdam

2007
Zurück nach Vorn, Galerie Neurotitan, Berlin und Galeria Szyperska, Poznan (PL) (Kat.)
Kulturinvest, HfBK Dresden, Dresden (Kat.)
Geschichts- Codes, Nikolaikirche, Berlin
Sturmfrei – Houseparty!, Galerie Baer, Dresden

2006
Bewegung, Galileo-Gebäude, Frankfurt a. M./ Motorenhalle, Zentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden (Ausstellung der Stipendiaten der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank), (Einzelausstellung mit Katalog)
Die schwebende Jungfrau, doppel de, Junge Kunst aus Dresden, Dresden

2005
First Biennial of Young European Art, Klima Galerie, Warschau (PL) (Kat.)
Spuk, Krochhaus, Leipzig
Sputniza – Wir können auch anders…, Kunsthaus Dresden, Dresden

2004
Deutschland sucht…, Kölnischer Kunstverein, Köln (Kat.)
Unbekannte Schwester, unbekannter Bruder, Kunsthaus Dresden, Dresden
Leerstand, Adalbertstrasse 41, München
4:80:12, Europäisches Zentrum der Künste, Dresden-Hellerau (Einzelausstellung)

2003
Paradise, oh paradise, Pieschner Kunstverein, Dresden
Diplomausstellung, HfBK Dresden, Dresden

2002
Konstnärer, Knarkare och Äventyrare, Kulturhuset Stockholm, Stockholm (SE)


Arbeiten im öffentlichen Raum

2014
Urbane Parasiten, temporäre Installation im öffentlichen Raum, im Rahmen der Ausstellung Urban Mining, Nürnberg

2012
Pavillon Visionnaire/Les Casses des Voix, temporäre Installation im öffentlichen Raum, Porto-Novo (BJ), im Rahmen der Biennale Regard Bénin

2010
Urbane Parasiten, temporäre Installation im öffentlichen Raum, im Rahmen der Reihe Lokalisation/Nische/Raum, Düsseldorf

2008
Capturing Münnerstadt, Intervention im öffentlichen Raum, mit begleitender Ausstellung im Henneberg Museum, Münnerstadt
Palast der Moderne, Intervention im öffentlichen Raum, Potsdam

2005
Bewegung, Performance/Intervention im öffentlichen Raum, Frankfurt am Main
COOP- Inter-Institute, temporäre Installation im öffentlichen Raum, im Rahmen der Ausstellung Sputniza – Wir können auch anders…, Kunsthaus Dresden, Dresden

2004
Sputniza, der Flyer – Wie international ist Dresden?, alternativer Reiseführer durch die Dresdener Kunstszene und an internationale Orte der Stadt, erschienen in vier Sprachen (vietnamesisch, russisch, englisch und deutsch)
4:80:12, temporäre Installation, Europäisches Zentrum der Künste, Dresden-Hellerau


Seit 2007 Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben für Kunst am Bau/Kunst im öffentlichen Raum: Wettbewerb zur Gestaltung einer Kommentierung des Spanienkämpfer-Denkmals (Gedenkstätte für die Interbrigadisten), Berlin, Benno Hinkes/Regina Weiss, erster Platz und Realisierungsempfehlung, 2015 – Eingeladener Wettbewerb Bis hierher und wie weiter? – Experimente mit der Marzahner Promenade, 2012 – Eingeladener Wettbewerb für die Staatliche Ballettschule Berlin, (zweiter Platz), 2011 – Wettbewerb zur Umgestaltung des Lueger-Denkmals in Wien, 2010 – Wettbewerb für ein Denkmal für Freiheit und Einheit der Stiftung Aufarbeitung, 2007 (u.a.)


Publikationen

Regina Weiss – Zur Gegenwart einer vergangenen Erinnerungskultur
hesperus print* Verlag, Dresden 2016
ISBN 978-3-946339-06-9

Regina Weiss – wir kommen wieder, wir werden immer mehr
Hesperusverlag, Potsdam 2006
ISBN 3-932607-13-9


Katalogbeiträge/Gruppenkataloge:

Handbuch zur Umgestaltung des Lueger-Denkmals
(Hrsg. Arbeitskreis zur Umgestaltung des Lueger-Denkmals in ein Mahnmal gegen Antisemitismus und Rassismus), Wien 2011
ZVR: 662773619

Zurück nach Vorn – romantische Traditionen in der deutschen und polnischen Kunst heute
(Hrsg. Kaja Poprawska), Póznan 2007
ISBN 978-83-925646-0-7

Kulturinvest
Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 2006
ISBN 3-939738-03-4

Deutschland sucht
Revolver – Archiv für aktuelle Kunst, Frankfurt a.M. 2005
ISBN 3-86588-096-7