STAFETA wurde 2003 gemeinsam mit Susanne Hanus, Heide Hinrichs und Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin des Kunsthauses Dresden, als KünstlerInnengruppe gegründet, die im Dialog mit dem Kunsthaus Dresden agiert. Die meisten der beteiligten KünstlerInnen kommen aus dem Umfeld der HfBK Dresden. Ein Grundinteresse ist es, die raren Orte der zeitgenössischen Kunst in Dresden miteinander in eine offene Diskussion zu bringen. Das Kunsthaus hat STAFETA eingeladen das laufende Programm zu kommentieren, es öffnet sich so für junge Akteure und geht Allianzen ein, indem es Verantwortung abgibt und Raum für Experimente gewährt. STAFETA nutzt diese Öffnung, um die Institution kritisch zu hinterfragen, eigene künstlerische Positionen und kuratorische Ansätze zu präsentieren, sowie Formate zu entwickeln, die aus dem unmittelbaren Kunstrahmen oder dem institutionellen Rahmen herausreichen. Der Name STAFETA kommt aus dem Tschechischen und bedeutet „Staffel“. Die Staffel als Metapher für eine Weitergabe, für Multiplikation, für eine Einbeziehung immer weiterer AkteurInnen in einen gedanklichen und künstlerischen Prozeß. Nicht zuletzt wird mit der Wahl des Wortes eine mögliche Ausweitung des Netzwerkes über die Landesgrenzen hinaus angesprochen.

Die erste Staffel umfaßte neun Künstlerinnen, die in unterschiedlichen Formationen zusammengearbeitet haben. Neben Dresdnern sind Gruppenmitglieder in Halle, Leipzig und Weimar zu Hause. Die verschiedenen Aktivitäten von Stafeta reichen von Ausstellungsbeteiligungen, über eingeladene KünstlerInnen, dem Bau des STAFETAmobils, die Vorführung eines Filmprogrammes, die Beteiligung an verschiedenen Veranstaltungen nicht nur in Dresden, bis hin zur Erarbeitung eines Flyers über die Dresdner Kunstszene mit einer Beteiligung aller an der finalen Ausstellung SPUTNIZA im Kunsthaus.
Das Staffelholz wurde im Februar 2005 einer neuen Staffel übergeben.

STAFETA 2003/04:
Anja Bohnhof, Kerstin Chill-Noack, Susanne Hanus, Heide Hinrichs, Birgit Kindler, Ynez Neumann, Zala T. S. Unkmeir, Karen Weinert, Regina Weiss